Aus aller Welt, Kunst, Kultur & Sport
In Westen `was Neues!
„Naturpark-Entdecker-Westen“ auf der TourNatur 2010
DÜSSELDORF/BONN. (Quelle: VDN)
Foto: © Naturparke DeutschlandLangweilig und dröge empfinden Kinder und Jugendliche die Natur oft im Vergleich zu Angeboten aus der Medienwelt. Nach Wunsch des Verbandes Deutscher Naturparke e. V. (VDN) soll sich das ab sofort ändern. Mit den „Naturpark-Entdecker-Westen“ stellt der VDN anlässlich der TourNatur 2010 seinen innovativen Ansatz in der Umweltpädagogik der Öffentlichkeit vor. Ausgestattet mit allen wichtigen Exkursionsmaterialien auf eigene Faust die Natur entdecken und sich dabei fühlen wie ein echter Abenteurer - das ist die Idee der „Naturpark-Entdecker-Westen“.
Röntgendiagnostik für "Patient" Kölner Dom: Verfall auf der Spur
Pilotprojekt am Weltkulturerbe soll Ursachen für Verwitterung erforschen - DBU fördert
KÖLN. (Quelle: DBU)
Foto: © Templermeister / pixelio.deAbgase setzen alten Kirchen schwer zu: Die Bausubstanz der historischen Gebäude wird angegriffen, das Gestein verwittert. Zwar wurde vielerorts das Problem erkannt, doch die Sanierung ist langwierig und teuer. Nun taucht ein zusätzliches Problem auf: Über die Jahrhunderte wurden ganz unterschiedliche Gesteins- und Mörtelsorten verbaut. Denkmalpfleger vermuten, dass sich die verschiedenen Baustoffe untereinander negativ beeinflussen und die Verwitterung so beschleunigen können. Um diese potenzielle Gefahr abzuwenden und die Sanierungsarbeiten nachhaltig zu verbessern, sollen in einem Pilotprojekt die Mauerverbünde des Kölner Doms genauer erforscht werden. Zusätzlich fließen vergleichende Untersuchungen der zwei besser erhaltenen Dome in Xanten und Altenberg ein.
DJV gegen Kamera-Konfiszierung durch "Silbermond"
BERLIN. (Quelle: DJV) Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert den Umgang der Pop-Gruppe "Silbermond" mit Bildjournalisten auf der laufenden Sommer-Tournee. Gemäß den Akkreditierungsbestimmungen des Managements müssen Fotografen nach den ersten drei Stücken ihre Kameraausrüstung abgeben, wenn sie weiter an dem Konzert teilnehmen wollen. "Die Kameras sind das unverzichtbare Handwerkszeug der Bildjournalistinnen und -journalisten", stellte die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser klar, "das kein Fotograf freiwillig aus der Hand gibt. Kein Veranstalter hat das Recht, Kameras zu konfiszieren." Eine solche Praxis sei mit der Pressefreiheit nicht vereinbar.
"Welcher Dilettant hat das Wort modern erfunden!"
Else Lasker-Schülers Bilder im Jüdischen Museum Frankfurt
FRANKFURT. (Quelle: Jüdisches Museum Frankfurt)
Bild: Else Lasker-Schüler, Indianerinnen, Kreiden auf Papier, um 1928, Jüdisches Museum Frankfurt. © Jüdisches Museum Frankfurt.Mit der Ausstellung "Else Lasker-Schüler. Die Bilder" im Jüdischen Museum Frankfurt steht erstmals das bildnerische Schaffen dieser Künstlerin im Vordergrund und wird in einer umfassenden Darstellung präsentiert. Die für die Schau zusammengetragenen rund hundertfünfzig Zeichnungen, Collagen, bemalten Postkarten und Lithografien präsentieren Lasker-Schüler als herausragende Vertreterin der künstlerischen Avantgarde im Umfeld von Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Dada. Die Ausstellungstücke stammen aus über vierzig öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
Umweltfreundliches Olympia statt grüner Feigenblätter
NABU fordert Einhaltung von Umweltstandards
SOTSCHI. (Quelle: NABU)
Foto: Die Region zählt zu den wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots der Welt. © Sergej Trepet.Der NABU warnt vor einer Gefährdung westkaukasischer Schutzgebiete durch die Olympischen Winterspiele 2014. NABU-Vizepräsident und Leiter des Fachbereichs Internationales Thomas Tennhardt und NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller besuchten die im Bau befindlichen Olympiaprojekte im südrussischen Urlaubsort Sotschi. Das UNESCO-Weltnaturerbe Westkaukasus grenzt unmittelbar an die Gebirgsregion der olympischen Winterspiele. Die Region zählt mit einer einzigartigen Flora und Fauna zu den wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots der Welt.
„Kultur- und Kreativpiloten“ aus Trier und Umgebung gesucht
BERLIN/TRIER. (Quelle: Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes) Trierer, die einer kulturellen oder kreativen Idee auf besondere Art Unternehmergeist einhauchen, sind die Zielgruppe des ersten Wettbewerbs „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, der seit Mitte Juli bundesweit stattfindet. Für eine Teilnahme ist es egal, ob es sich um eine gerade erst geborene Geschäftsidee oder um eine bereits laufende Tätigkeit handelt: Jeder, der bestechende Argumente dafür hat, dass gerade er den Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“ verdient, ist laut den Initiatoren der ideale Wettbewerbskandidat. Das Spektrum der infrage kommenden Teilnehmer ist breit: Vom Buch- oder Filmautor über den Web-Designer oder Komponisten bis hin zum Schauspieler oder Architekten kann jeder sich bewerben.
Eine Welt ohne Kinderlähmung - Staff Benda Bilili als Botschafter für Rotary
HAMBURG. (Quelle: Rotary)
Foto: © Rotary International.Es ist eine ungewöhnliche Band, die derzeit durch Deutschland tourt: Einige der Musiker sitzen in abenteuerlich aussehenden, selbstgebauten Rollstühlen und spielen auf teils selbst gebastelten Instrumenten. Staff Benda Bilili heißen sie, was so viel bedeutet, wie "das Verborgene sichtbar machen".
Musikalische Selbsthilfegruppe
DJV: Zeche Zollverein missachtet Panoramafreiheit
BERLIN. (Quelle: DJV)
Foto: © Peter Kirchhoff / pixelio.deDer Deutsche Journalisten Verband hat als nicht hinnehmbar kritisiert, dass die Stiftung Zollverein Fotografen abmahnt, die Bilder der Zeche Zollverein auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Den Hinweis auf eine angebliche Kostenpflichtigkeit einer Veröffentlichung von Bildern der Zeche, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt, hält der DJV für geradezu grotesk. Es sei paradox, dass man einerseits das Bild einer weltoffenen europäischen Kulturhauptstadt-Region abgeben wolle, andererseits die Panoramafreiheit missachte.
Neue OZ: Kommentar zu Burka
Zündstoff per Gesetz
OSNABRÜCK. (Quelle: NOZ)
Foto: © Rike / pixelio.deSich komplett zu verschleiern ist in Europa unüblich und unerwünscht. Musliminnen, die Burka, Nikab oder andere Formen des Ganzkörperschleiers tragen, schotten sich damit sehr offensichtlich von ihrer Umgebung ab.
Die Vermummung erzeugt bei Mitmenschen oft Unverständnis und weckt Ängste: Wer verbirgt sich hinter dem Stoffgitter? Die unterdrückte Ehefrau eines erzkonservativen Moslems? Womöglich eine islamische Fundamentalistin? Der Schleier verdeckt alles - und lässt düsteren Spekulationen damit viel Freiraum.
NDR Dokumentarfilm "Aghet - Ein Völkermord" läuft vor Abgeordneten des US-Kongresses
HAMBURG. (Quelle: NDR) Der NDR Dokumentarfilm "Aghet - Ein Völkermord" von Eric Friedler wird am Mittwoch, 21. Juli, US-Kongressabgeordneten in Washington auf dem Capitol Hill als "Special Screening" gezeigt. Der 90-Minüter erzählt von einem der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs: dem Genozid an den Armeniern, bei dem bis zu 1,5 Millionen Menschen im Osmanisch-Türkischen Reich starben. Mittlerweile haben 22 Staaten die durch den osmanischen Staat begangenen Deportationen und Massaker der Jahre 1915 bis 1917 offiziell als Genozid im Sinne von Artikel II entsprechend der UN-Völkermordkonvention von 1948 anerkannt. Die Türkei allerdings leugnet diesen Völkermord bis heute als historische Tatsache.
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