RWE

Conrad kritisiert längere Laufzeit für Biblis B

MAINZ. (Quelle: RLP) Foto: © rlp.de.Foto: © rlp.de.Die längere Laufzeit für den hessischen Atomreaktor Biblis B stößt bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung auf scharfe Kritik. Dies sei "unter Sicherheitsaspekten verantwortungslos", sagte Umweltministerin Margit Conrad am Mittwoch.

So seien zum Beispiel beide Blöcke des AKW Biblis nicht gegen Abstürze eines größeren Flugzeuges ausgelegt. Die Anlage führe die Hitliste der Störungen und meldepflichtigen Ereignisse an. RWE hat die Produktion von 8100 Gigawattstunden Strom vom stillgelegten Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich bei Koblenz auf den Reaktor Biblis B übertragen, der voraussichtlich bis 2012 läuft. Er wäre sonst 2011 stillgelegt worden.

RWE muss Ankündigungen durch Taten unter Beweis stellen

Klima-Allianz warnt vor einer vermeintlichen Entwarnung bei den Kohleplänen des Energiekonzerns

BERLIN. (Quelle: Klima-Allianz) In einem Zeitungsinterview äußerte RWE-Vorstand Leonhard Birnbaum kürzlich, dass für RWE es unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich sei, neue Kohlekraftwerke in der EU zu realisieren.

Dazu erklärt die Klima-Allianz, ein breites gesellschaftliches Bündnis aus insgesamt über 100 Umweltorganisationen, Entwicklungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen:

Die Chuzpe der Atomwirtschaft

Atomkonzerne wollen gegen Brennelementesteuer vorgehen

BERLIN. (Quelle: DUH) Nach einem Bericht des Handelsblatts vom heutigen Freitag wollen die Atomkraftwerksbetreiber gegen die von der Bundesregierung angekündigte Brennelementesteuer vor Gericht ziehen - und berufen sich dabei ausgerechnet auf die von ihren Vorstandsvorsitzenden vor 10 Jahren unterschriebene, aber seit etwa fünf Jahren bekämpfte Ausstiegsvereinbarung mit der damaligen rot-grünen Bundesregierung.

"Atomstrom-Dealerei auf Kosten der Sicherheit"

Merkel und Röttgen müssen gegen Strommengen-Verschiebung einschreiten

BERLIN. (Quelle: BUND) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat gegen die Ankündigung des Energieversorgers Eon protestiert, fast fünf Terrawattstunden Strom aus seinem 2003 in Niedersachsen stillgelegten Atommeiler Stade auf das hessische Atomkraftwerk Biblis A des Energieversorgers RWE zu übertragen. Die Umweltschutzorganisation forderte Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, gegen dieses Vorhaben einzuschreiten.

RWE verbietet Atomkraftgegnern spektakuläre Ballonaktion bei Biblis

Campact will mit 20.000 Ballons auf Risiken der Uraltreaktoren Biblis A und B aufmerksam machen / "RWE stellt Profit über die Sicherheit"

BERLIN. (Quelle: Campact) Der Stromkonzern RWE hat Atomkraftgegnern verboten, in der Nähe der beiden Atomkraftwerke in Biblis mehr als 20.000 Ballons zu starten. Mit der spektakulären Aktion wollte das Kampagnennetzwerk Campact am 28. Mai auf die Gefahren aufmerksam machen, die von den beiden Pannen-Reaktoren mitten im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet ausgehen. Die schwarz-gelben Luftballons sollten zeigen, wohin es radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Biblis zu einem Super-GAU oder einem Terroranschlag käme. Hinter jedem gasgefüllten Ballon sollte ein Bürger stehen, der die Menschen im Land an ihre "tödlichen Nachbarn" erinnert.

Rund 20.000 Menschen demonstrieren in Biblis – größte Anti-Atom-Proteste seit über 20 Jahren

Demonstranten nehmen AKW Biblis in die Zange – Pannenreaktoren jetzt

BIBLIS. (Quelle: Anti-Atom-Umzingelung) Am heutigen Samstag haben im südhessischen Biblis rund 20.000 Menschen das AKW Biblis umzingelt und für die Stilllegung der Atomkraftwerke demonstriert. Bei den größten Anti-Atom-Protesten seit über 20 Jahren beteiligten sich Menschen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Unter den Demonstranten waren besonders viele junge Menschen.

Matthias Weyland, vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärte für den Trägerkreis der Umzingelung: „Die Bevölkerung ist die Tricksereien der Betreiber und Politik leid, die Wut ist enorm. Mit der Umzingelung machen wir deutlich: Wir nehmen die Pannenreaktoren in die Zange, es wird eng für RWE!“

Anti-Atom-Menschenketten in 50 Städten

Atomkraftgegner mobilisieren am Samstag für die große Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24.April - Verkauf von Bustickets

BERLIN. (Quelle: Campact) Menschenkette gegen Atomkraft.Menschenkette gegen Atomkraft.Mit Menschenketten in Berlin und rund 50 weiteren Städten will die Anti-Atomkraft-Bewegung an diesem Samstag für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel werben.

Römerstrom ist nicht für jeden "Ökostrom"

Ein Kommentar von Markus Pflüger anlässlich des TV-Artikels "Trierer Ökostrom zu stark gefragt" vom 6./7.2.2010 S.6.

TRIER. (Quelle: Markus Pflüger) Die SWT sind kein städtisches Unternehmen, ein Teil gehört z.B. dem Kohle und Atomkonzern RWE. Sinnvoll wäre es, die Stadtwerke würden sich von RWE wieder unabhängig machen. Dann wäre der Kurs in Richtung erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung auch glaubhaft und kein "Greenwashing". Da SWT den Profit des Römerstroms einstreicht - und die SWT Atom- und Kohlestrom von RWE beziehen und zudem 13 Mio. in ein Kohlekraftwerk investieren und somit in Zukunft damit unnötig CO2 produzieren werden - greift die ungeschützte Bezeichnung "Ökostrom" zu kurz. Das Produkt Römerstrom isoliert betrachtet - Wasserkraftstrom aus Österreich - mag TÜV-zertifiziert sein - es entspricht aber nicht  den Öko-Kriterien der Umweltverbände.

Nachricht über angeblichen Regierungsbeschluss zu Laufzeitverlängerungen ist eine Presse-Ente

Ein Kommentar von Jochen Stay: Schwarz-Gelb hat sich noch nicht festgelegt / Strommengenübertragung handeln Betreiber untereinander aus

HAMBURG/BERLIN. (Quelle: .ausgestrahlt) Zur Berichterstattung über einen angeblichen Beschluss der Bundesregierung, alle 17 Atomkraftwerke weiter zu betreiben und Strommengen auf die AKW Neckarwestheim und Biblis zu übertragen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Glückwunsch an die Redaktion von ‚Spiegel Online’! Ihr ist es gelungen, aus einer Mücke einen Nachrichten-Elefanten zu machen, den dann viele angebliche Fachleute aus Medien und Politik falsch verstanden haben. So wurde aus dem Elefanten schließlich in vielen Berichten eine Ente.

"Wiederbelebung von Stade in Neckarwestheim und Biblis?"

EIn Kommentar von .ausgestrahlt: Zur vorläufigen Rettung der süddeutschen Pannen-Meiler müssten sich Stromkonzerne gegenseitig unterstützen

HAMBURG. (Quelle: .ausgestrahlt) Tschernobyl 2006: Bildaufnahme 20 Jahre nach dem Supergau. © http://undertakethislaw.wordpress.comTschernobyl 2006: Bildaufnahme 20 Jahre nach dem Supergau. © http://undertakethislaw.wordpress.comZu der "Spiegel"-Meldung, Bundesregierung und Stromkonzerne hätten sich auf einen vorläufigen Weiterbetrieb aller 17 AKW geeinigt, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

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