Welt, Menschen&Gesellschaft

"Hilfe, die ankommt" - neuer Kalender 2011 der Stiftung Menschen für Menschen erschienen

Vertrieb über die Druckerei flyeralarm GmbH gestartet

MÜNCHEN. (Quelle: Menschen für Menschen) Foto: © Menschen für MenschenFoto: © Menschen für MenschenUnter dem Titel "Hilfe, die ankommt" zeigt Fotojournalist Rainer Kwiotek, was Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe in den letzten 30 Jahren für die Menschen in einem der ärmsten Länder der Erde bewirkt hat. Die ausdrucksstarken Bilder porträtieren Kinder, Frauen und Männer voller Hoffnung und Freude. Menschen für Menschen hat ihnen die Möglichkeit gegeben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute blicken sie voller Stolz in die Zukunft.

CARE zum Weltbildungstag Fluten Pakistan: Zwei Millionen Kinder verpassen Schulbeginn

CARE renoviert Schulen und plant psychologische Unterstützung betroffener Kinder

BONN. (Quelle: CARE) Foto: © CAREFoto: © CARE"Am Weltbildungstag sollte sich die Internationale Gemeinschaft der katastrophalen Schulsituation nach den Überschwemmungen in Pakistan besonders annehmen", fordert Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg anlässlich des Weltbildungstages am Mittwoch, den 8. September.

Wegen der Fluten in Pakistan könnten voraussichtlich zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Denn entweder seien die Schulgebäude zerstört oder sie würden als Notunterkünfte gebraucht. "Wenn Kinder längere Zeit nicht zur Schule gehen können, dann wankt der wichtigste Pfeiler der Armutsbekämpfung. Denn Bildung ist für Kinder und Jugendliche das Sprungbrett in eine bessere Zukunft", so Scharrenbroich.

Cap Anamur hilft Flutopfern in Pakistan

Unser Nothilfeteam startet in Rajanpur

KÖLN. (Quelle: Cap Anamur) Seit über einem Monat leiden die Menschen in Pakistan unter den heftigen Überschwemmungen. Millionen Pakistaner sind obdachlos und auf der Flucht, der Großteil der Verletzten wurde noch nicht medizinisch versorgt, sie haben weder ausreichend Trinkwasser noch Nahrungsmittel. Die Menschen benötigen dringend weitere Unterstützung.

Das Cap-Anamur-Team konzentriert sich zunächst auf Rajanpur. Die Stadt liegt im Südwesten Punjabs, westlich des Indus und hat rund 43.000 Einwohnern. Dort haben die Wassermassen zahlreiche Gesundheitseinrichtungen zerstört. Den Menschen mangelt es an sauberem Wasser und Lebensmitteln. Viele Kinder sind bereits gefährlich unterernährt. Aufgrund dessen sind sie besonders anfällig für Infektionen - doch Medikamente gibt es kaum. Zudem fehlen Zelte, Planen und Decken. Unser Team hat sich dieser Probleme angenommen.

Aktion Deutschland Hilft begrüßt verstärktes Engagement

BONN. (Quelle: Aktion Deutschland Hilft) Foto: © Aktion Deutschland HilftFoto: © Aktion Deutschland Hilft"Aufgrund der mittlerweile zahlreichen Spenden konnten unsere Mitgliedsorganisationen nun auch auf die Provinzen Punjab und Sindh ihre Hilfe ausweiten. Wir danken den Menschen in Deutschland für ihre Unterstützung", betonte Manuela Roßbach auf der heutigen Bundespressekonferenz des Bündnisses in Berlin zum Thema Hilfe in Pakistan.

UNO-Flüchtlingshilfe weitet Hilfe für Flutopfer in Pakistan aus

Weitere Spenden dringend benötigt

BONN. (Quelle: UNO-Flüchtlingshilfe) Foto: © UNO-FlüchtlingshilfeFoto: © UNO-FlüchtlingshilfeDie Lage in Pakistan spitzt sich zu. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt davor, dass das endgültige Ausmaß der Katastrophe immer noch nicht absehbar ist und weitet seine Unterstützung für die Flutopfer aus. Die UNO-Flüchtlingshilfe hat ihre Soforthilfe auf 150.000 Euro aufgestockt und ruft dringend zu mehr Spenden auf.

  Jeder achte Bewohner Pakistans ist durch die Flut obdachlos geworden. Millionen haben ihre gesamte Lebensgrundlage verloren. Aus Angst vor einer erneuten Flutwelle trafen in der Provinz Belutschistan seit dem Wochenende mehrere zehntausend Menschen aus der Sindh Provinz ein. Mit weiteren - bis zu mehreren hunderttausend - Flüchtlingen wird gerechnet.

61. Hilfseinsatz von Friedensdorf International in Afghanistan

DINSLAKEN. (Quelle: Friedensdorf International) Die einen kommen, die anderen gehen - das ist seit vielen Jahren Alltag im Friedensdorf. Und so ist es wieder beim 61. Hilfseinsatz der Einrichtung in Afghanistan, der auch Länder im Kaukasus und in Zentralasien umfasst. Am kommenden Mittwoch werden insgesamt mehr als 100 Kinder aus Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan, Georgien und Armenien an Bord der Chartermaschine sein. Sie benötigen dringend medizinische Hilfe, die sie in ihrer Heimat nicht bekommen können. Einige Wochen oder Monate werden sie nun vom Friedensdorf betreut, um dann wieder zu ihren Familien zurückzukehren - nach hoffentlich erfolgreicher Behandlung und mit der Chance auf eine neue Zukunft. Darauf freuen sich derzeit schon mehr als 90 Mädchen und Jungen aus den genannten Ländern, die am kommenden Wochenende ihre Heimreise antreten. Sie alle haben ihre Behandlung und die anschließende Reha im Friedensdorf erfolgreich hinter sich gebracht.

CARE: "Pakistan steht vor einer Hungerkrise"

BONN/ISLAMABAD. (Quelle: Care) Foto: © CAREFoto: © CARENach Auffassung von CARE Deutschland-Luxemburg steht Pakistan "unmittelbar vor einer Hungerkrise, wenn nicht eine Kraftanstrengung ohne Beispiel erfolgt, mehr Lebensmittel bereit zu stellen" so der CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Anton Markmiller. Es gebe keine regelmäßige Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser.

"Die Verteilung von Essen und Trinken ist vollkommen unzureichend", sagte Markmiller in Bonn. Es gebe bereits erste Medienberichte über verhungerte Kinder. "Das ist ein schreckliches Warnzeichen für die kommenden Wochen." Pakistan, üblicherweise Exporteur von Reis, "kann seine Bevölkerung zur Zeit nicht ausreichend versorgen."

Pakistan: Neue Flutwellen, erste Cholerafälle

Johanniter: Kampf gegen Seuchen und medizinische Versorgung größte Herausforderungen

BERLIN. (Quelle: Johanniter) Foto: © World VisionFoto: © World VisionZwei weitere Flutwellen bedrohen 14 Millionen Menschen in den pakistanischen Überschwemmungsgebieten. "Neben den reißenden Fluten stellen vermehrt auch die stark verschmutzten stehenden Gewässer mit ihrer riesigen Wasseroberfläche eine große Gefahr dar. Sie bieten ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Seuchen", berichtet Jens Schwalb, der den Einsatz der Johanniter-Auslandshilfe in Pakistan koordiniert. Zusätzlich zur intensiven medizinischen Versorgung der Flutopfer im Distrikt Charsadda im Nordwesten Pakistans verteilen die Johanniter jetzt auch verstärkt Wasserreinigungstabletten und Wasserkanister. Seit Beginn der Monsune und dem Ansteigen der Wasserstände Ende Juli versorgen mobile medizinische Teams der Johanniter täglich mehr als 400 Patienten, die an schweren Durchfallerkrankungen, Fieber, Erkrankungen der Haut und Schlangenbissen leiden. Gemeinsam mit Helfern der Weltgesundheitsorganisation WHO achten sie dabei besonders auf Anzeichen von Choleraerkrankungen.

Pakistan: Spenden kommen an

Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich für große Anteilnahme

STUTTGART. (Quelle: Diakonie) Foto: © Diakonie KatastrophenhilfeFoto: © Diakonie KatastrophenhilfeDie Spenderinnen und Spender zeigen große Anteilnahme am Schicksal der Menschen in Pakistan. "Es ist beeindruckend, wie groß die Resonanz der Menschen in Deutschland trotz der Vielzahl der Krisen und der Ferienzeit ist. Dafür möchten wir allen Spenderinnen und Spendern von Herzen danken", sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Bisher hat das evangelische Hilfswerk rund 800.000 Euro an Spenden erhalten. Die Hilfeleistungen sind in keiner Weise negativ von der politischen Lage betroffen. Die Spenden kommen an.

Die große Resonanz sei vor allem angesichts weiterer schlimmer Katastrophen wie den Überschwemmungen und Erdrutschen in China, den Bränden in Russland und nicht zuletzt den Überschwemmungen in Deutschland und unseren Nachbarländern bemerkenswert. Erschwerend sei natürlich auch das Bild von islamischen Ländern im Allgemeinen und von Pakistan im Speziellen, das in der Öffentlichkeit herrsche. "Aber weder dürfen die Betroffenen für das Verhalten der Regierung oder islamistischer Gruppen bestraft werden, noch werden unsere Hilfemaßnahmen in irgend einer Weise davon berührt oder negativ beeinträchtigt", weist die Pfarrerin auf die schwierige Situation hin.

Fürmann und Garrett fordern Versprechen der Politik ein

Prominente zeigen Gesicht für die UN-Millenniumsziele

BONN. (Quelle: UN-Millenniumkampagne) Foto: David Garrett. © thomasrusch.deFoto: David Garrett. © thomasrusch.deFoto: Benno Fürmann. © thomasrusch.deFoto: Benno Fürmann. © thomasrusch.de"Diese Politik kostet Menschen das Leben", sagt Schauspieler Benno Fürmann. Mit Stargeiger David Garrett engagiert Fürmann sich für die Millenniumentwicklungsziele der Vereinten Nationen, mit denen 189 Regierungschefs im Jahr 2000 versprochen haben, Armut und Hunger bis 2015 drastisch zu verringern. In gut vier Wochen bilanzieren die UN auf dem Weltarmutsgipfel in New York die bisherigen Ergebnisse. Fürmann und Garrett wollen bis dahin mit Anzeigen und Spots möglichst viele Menschen gewinnen, unter www.mit-dir-sind-wir-viele.de den Politikern Druck zu machen, ihre Versprechen einzulösen.

Der Kampf gegen Armut ist ihnen besonders wichtig. Denn wo die Armut sinkt, sterben auch weniger Kinder. Bei Erfolgen in Ostasien, gibt es in Afrika südlich der Sahara kaum Fortschritte: Über die Hälfte der Menschen hat nur rund einen Euro pro Tag. Ein Todesurteil für viele Kinder. 2008 starben über vier Millionen vor ihrem fünften Geburtstag.

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