Welt, Leben&Umwelt
"Hilfe, die ankommt" - neuer Kalender 2011 der Stiftung Menschen für Menschen erschienen
Vertrieb über die Druckerei flyeralarm GmbH gestartet
MÜNCHEN. (Quelle: Menschen für Menschen)
Foto: © Menschen für MenschenUnter dem Titel "Hilfe, die ankommt" zeigt Fotojournalist Rainer Kwiotek, was Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe in den letzten 30 Jahren für die Menschen in einem der ärmsten Länder der Erde bewirkt hat. Die ausdrucksstarken Bilder porträtieren Kinder, Frauen und Männer voller Hoffnung und Freude. Menschen für Menschen hat ihnen die Möglichkeit gegeben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute blicken sie voller Stolz in die Zukunft.
Europäisches Parlament stimmt EU-Versuchstierrichtlinie zu: Chance für mehr Tierschutz vertan
BONN. (Quelle: Deutscher Tierschutzbund)
Foto: © Deutscher Tierschutzbund e.V.Soeben hat das EU-Parlament in seiner Vollversammlung die Weichen für den zukünftigen Umgang mit Versuchstieren gestellt. Mit großer Mehrheit wurde dem Kompromisstext, der nach langen Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Ministerrat und EU-Parlament im Dezember 2009 erstellt wurde, angenommen. Der Deutsche Tierschutzbund ist enttäuscht, dass die neue Richtlinie weit hinter den Forderungen der Tierschützer zurückbleibt.
Vitamine aus dem Plastikröhrchen
Mittel zur Nahrungsergänzung sind mit Vorsicht zu genießen - Deutsche geben jährlich etwa 1,3 Milliarden Euro für die Präparate aus - Einnahme birgt gesundheitliche Risiken
HAMBURG. (Quelle: DRK a.G.)
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de1,3 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Vitamine, Mineralstoffe oder Enzyme zur Nahrungsergänzung aus. Von Magnesium, Zink über Vitamin A bis E gibt es mittlerweile sämtliche Nährstoffe abgepackt zu kaufen. Sie versprechen gesteigertes Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sowie den Schutz vor Erkrankungen. Allerdings ist die tatsächliche Wirksamkeit in der Regel gering. "Pillen, Kapseln und Säfte ersetzen keineswegs eine ausgewogene Ernährung", warnt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. "Wer die Produkte zu hoch dosiert oder falsch anwendet, setzt sogar seine Gesundheit aufs Spiel."
CARE zum Weltbildungstag Fluten Pakistan: Zwei Millionen Kinder verpassen Schulbeginn
CARE renoviert Schulen und plant psychologische Unterstützung betroffener Kinder
BONN. (Quelle: CARE)
Foto: © CARE"Am Weltbildungstag sollte sich die Internationale Gemeinschaft der katastrophalen Schulsituation nach den Überschwemmungen in Pakistan besonders annehmen", fordert Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg anlässlich des Weltbildungstages am Mittwoch, den 8. September.
Wegen der Fluten in Pakistan könnten voraussichtlich zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Denn entweder seien die Schulgebäude zerstört oder sie würden als Notunterkünfte gebraucht. "Wenn Kinder längere Zeit nicht zur Schule gehen können, dann wankt der wichtigste Pfeiler der Armutsbekämpfung. Denn Bildung ist für Kinder und Jugendliche das Sprungbrett in eine bessere Zukunft", so Scharrenbroich.
Greenpeace-Aktivisten stoppen riskante Ölbohrung vor Grönland
GRÖNLAND/BERLIN. (Quelle: Greenpeace) Vier Aktivisten von Greenpeace ist es heute morgen gelungen, auf eine Ölplattform in der Arktis vor Grönland zu klettern und damit die dort stattfindende Probebohrung zu stoppen. Die Aktivisten waren zuvor mit Schlauchbooten zur Plattform gefahren. Der Grund für die Aktion: Die schottische Betreiberfirma Cairn Energy der Plattform STENA DON plant mehrere Öl-Bohrungen in den ökologisch sensiblen arktischen Gewässern. Die dänische Marine ist mit der Fregatte HDMS Vædderen vor Ort, beobachtet die Aktion der Umweltschützer und ist bislang nicht eingeschritten. Seit rund einer Woche liegt das Greenpeace-Flaggschiff Esperanza im so genannten Iceberg Alley (Eisberg-Passage) zwischen zwei Bohrplätzen von Cairn Energy. Mehr als 30 internationale Umweltschützer sind an Bord, darunter auch mehrere Deutsche.
NABU legt neue Zahlen vor: Torfbrände in Russland sind Klimakiller
Tennhardt: Eiskappe der Arktis könnte schneller schmelzen
BERLIN. (Quelle: NABU) Nach den verheerenden Bränden in Russland macht der NABU auf die alarmierenden Folgen für das Weltklima aufmerksam. Nach Schätzungen von Prof. Florian Siegert vom GeoBio-Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München könnten allein durch die Torfbrände in Russland zwischen 30 und 100 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid entstanden sein. Das entspricht in etwa vier bis zwölf Prozent der CO2-Jahresemission Deutschlands. Diese erste Auswertung basiert auf zunächst gering aufgelösten Satellitendaten. Um das gesamte Ausmaß der Katastrophe detailliert zu erfassen bedarf es dringend weiterer Forschung. Thomas Tennhardt, NABU-Vizepräsident und Leiter des Fachbereichs Internationales: „Die Torfbrände hatten nicht nur schlimme Auswirkungen für die Menschen und Tiere in der Region. Die Gefahr für das Klima wird durch die freigesetzten Rußpartikel noch verstärkt.
Aktion Deutschland Hilft begrüßt verstärktes Engagement
BONN. (Quelle: Aktion Deutschland Hilft)
Foto: © Aktion Deutschland Hilft"Aufgrund der mittlerweile zahlreichen Spenden konnten unsere Mitgliedsorganisationen nun auch auf die Provinzen Punjab und Sindh ihre Hilfe ausweiten. Wir danken den Menschen in Deutschland für ihre Unterstützung", betonte Manuela Roßbach auf der heutigen Bundespressekonferenz des Bündnisses in Berlin zum Thema Hilfe in Pakistan.
Deutsche "Undercover-Angler" verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln
HAGEN. (Quelle: Journal Society GmbH)
Sobald vor den nordatlantischen Färöer-Inseln Grindwale gesichtet werden, regt sich bei vielen der rund 48.000 Einwohner der Jagdtrieb. Mit Booten werden die Walschulen zur nächstgelegenen offiziellen Fangbucht getrieben. Dort warten im seichten Wasser schon die Häscher und stürzen sich in einem wahren Blutrausch mit Haken und Messern auf die wehrlosen Tiere und massakrieren sie. Zwei Tierschützer aus Deutschland haben dem Gemetzel jetzt vorübergehend ein Ende gesetzt.
Mit einer Angelausrüstung wagten sich die Walschützer Jürgen Ortmüller (56/Steuerberater) und Andreas Morlok (44/Buchautor u. Unternehmensberater) auf die Inselgruppe und wurden als Gleichgesinnte angesehen. Bei der Regierung der Färöer-Inseln übergaben sie eine Petition ihrer Organisationen "Wal- und Delfinschutz-Forum" (WDSF) und "ProWal" mit fast 60.000 Unterschriften gegen das Walschlachten.
Pakistan: Neue Flutwellen, erste Cholerafälle
Johanniter: Kampf gegen Seuchen und medizinische Versorgung größte Herausforderungen
BERLIN. (Quelle: Johanniter)
Foto: © World VisionZwei weitere Flutwellen bedrohen 14 Millionen Menschen in den pakistanischen Überschwemmungsgebieten. "Neben den reißenden Fluten stellen vermehrt auch die stark verschmutzten stehenden Gewässer mit ihrer riesigen Wasseroberfläche eine große Gefahr dar. Sie bieten ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Seuchen", berichtet Jens Schwalb, der den Einsatz der Johanniter-Auslandshilfe in Pakistan koordiniert. Zusätzlich zur intensiven medizinischen Versorgung der Flutopfer im Distrikt Charsadda im Nordwesten Pakistans verteilen die Johanniter jetzt auch verstärkt Wasserreinigungstabletten und Wasserkanister. Seit Beginn der Monsune und dem Ansteigen der Wasserstände Ende Juli versorgen mobile medizinische Teams der Johanniter täglich mehr als 400 Patienten, die an schweren Durchfallerkrankungen, Fieber, Erkrankungen der Haut und Schlangenbissen leiden. Gemeinsam mit Helfern der Weltgesundheitsorganisation WHO achten sie dabei besonders auf Anzeichen von Choleraerkrankungen.
Pakistan: Spenden kommen an
Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich für große Anteilnahme
STUTTGART. (Quelle: Diakonie)
Foto: © Diakonie KatastrophenhilfeDie Spenderinnen und Spender zeigen große Anteilnahme am Schicksal der Menschen in Pakistan. "Es ist beeindruckend, wie groß die Resonanz der Menschen in Deutschland trotz der Vielzahl der Krisen und der Ferienzeit ist. Dafür möchten wir allen Spenderinnen und Spendern von Herzen danken", sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Bisher hat das evangelische Hilfswerk rund 800.000 Euro an Spenden erhalten. Die Hilfeleistungen sind in keiner Weise negativ von der politischen Lage betroffen. Die Spenden kommen an.
Die große Resonanz sei vor allem angesichts weiterer schlimmer Katastrophen wie den Überschwemmungen und Erdrutschen in China, den Bränden in Russland und nicht zuletzt den Überschwemmungen in Deutschland und unseren Nachbarländern bemerkenswert. Erschwerend sei natürlich auch das Bild von islamischen Ländern im Allgemeinen und von Pakistan im Speziellen, das in der Öffentlichkeit herrsche. "Aber weder dürfen die Betroffenen für das Verhalten der Regierung oder islamistischer Gruppen bestraft werden, noch werden unsere Hilfemaßnahmen in irgend einer Weise davon berührt oder negativ beeinträchtigt", weist die Pfarrerin auf die schwierige Situation hin.
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